Och elo gëtt nach gréisstendeels all Event ofgesot. Ausser zu Düsseldorf. Do soll et ee Concert mat 13'000 Leit ginn.

De 4. September soll et zu Düsseldorf ee Concert ginn. An dat net mat just e puer honnert Leit. Ganzer 13'000 Leit solle bei dësem Event dobäi sinn. Et wier déi éischte Kéier, dass een offiziellt Musek-Event an dëser Gréisstenuerdnung géif oflafen, zanterdeem d'Pandemie ugefaangen huet.

Optrieden sollen de Bryan Adams, d'Sarah Connor, de Rea Garvey oder och de Comedian Michael Mittermeier. Nimm, déi also sécher genuch Leit unzéier wäerten. Mee genee dowéinst steet de Concert an der Kritik. De Gesondheetsminister vum Bundesland Nordrhein-Westfalen huet zum Beispill gesot, dass en sech guer net sécher wier, op des Veranstaltung iwwerhaapt legal wier.

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Hallo Ihr Lieben. Ich höre Euch. Und ich verstehe alle Bedenken und Einwände zu dem ersten grossen geplanten Konzert in der „neuen Zeit“. Ich habe vier Kinder, eines davon könnte man als besonders „gefährdet“ einstufen. Auch wir erwarten mit Spannung den Schulbeginn. Auch meine Kinder müssen in der Schule Masken tragen. Seid gewiss, ich gehe auf keinen Fall leichtsinnig mit der Situation um. Aber: auch meine Branche hat in den letzten Monaten extrem gelitten. Auch ich habe viele Freunde und Kollegen deren Existenzen mittlerweile bedroht sind. Ich allein beschäftige über‘s Jahr um die 150 Menschen, denen im März von heute auf Morgen sämtliche Einnahmen weggebrochen sind. Musiker, Tontechniker, Bühnenbauer, Backliner, Bus-und Truckfahrer, Securityleute, Lichtdesigner, Videooperator und viele mehr, die z.T. keine grossen Gewerbe haben, sondern Selbständige sind. Familienväter- und Mütter. Fleissige Menschen, die seit März ohne Arbeit und vor Allem ohne jegliche Einkünfte sind. Die keine Perspektive haben, keine Lobby. Die brav ihre Steuern zahlen, aber nun seit Monaten ignoriert werden. Für die niemand kämpft, weil ständig gesagt wird, ihre Arbeit sei nicht systemrelevant. Wir reden über insgesamt 150.000 Arbeitsplätze alleine in Deutschland‼️ Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass dieses Virus verschwindet und alles wieder „normal“ wird. Aber das wird es nicht. Noch lange nicht. Also müssen wir Konzepte entwickeln wie es in der „neuen Zeit“ machbar wird, ein Konzert zu besuchen; indem wir die richtigen Sicherheitsvorkehrungen treffen und uns an alle Angaben und Maßnahmen halten. Nach meinen Informationen, sonst hätte ich niemals zugestimmt, ist das geplante Konzert vorsichtig durchdacht und eng mit den Behörden erarbeitet und abgestimmt worden. Ich bin selbst gespannt, ob und wie es stattfindet. Aber wenn, dann bin ich dabei. Alles andere kann ich meinen Leuten gegenüber nicht verantworten. Wir sind dankbar für den Versuch, unserer Branche wieder ein wenig Hoffnung zu geben. Viele Menschen warten darauf. Ich rede nicht von “Party machen”, sondern von JOBS. Von 150.000 Arbeitsplätzen! Ja es geht um Leben, aber auf beiden Seiten der Argumentation!!! Sarah

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Elo huet sech awer d'Sarah Connor zu Wuert gemellt. Déi 40 Joer al Sängerin seet, dass et d'Suerge vun de Leit versteet. An, dass ee beim Concert d'Situatioun wäert op déi liicht Schëller huelen. Als Mamm vu 4 Kanner, géif hatt ganz kloer wëssen, dass d'Leit einfach just wëllen dass d'Situatioun nees normal gëtt. Et dierft een awer net vergiessen, dass déi ganz Event-Branche ënnert der aktueller Zäit géif leiden. Eleng an Däitschland sinn ronn 150'00' Leit betraff a mussen elo zum Deel zanter Mäerz ouni oder mat manner Akommes eenz ginn. D'Sarah Connor schreift, dass hatt eleng am Laf vum Joer normalerweis ronn 150 Leit beschäftegt. An, dass et vill Leit kenne géif, déi sech mëttlerweil wierklech Suergen ëm hir Existenz maache mussen.

Dofir wier et der Sängerin no elo wichteg, dass d'Leit verstinn, dass de Wee zeréck an d'Normalitéit nach esou bal net komme wäert. An een dofir no neie Konzepter an Alternative siche muss, fir och des Branche elo an an Zukunft z'ënnerstëtzen.